Propan

Propan (R290) trägt nicht zum Treibhauseffekt bei, besitzt ähnliche Drucklagen und Kälteleistung wie das bekannte R22 und wird bereits seit Jahren als Kältemittel in Kälteanlagen und Wärmepumpen eingesetzt.

Da Propan keine korrosive Wirkung gegen Kupfer und Aluminium aufweist, werden vielfach Komponenten aus diesen Werkstoffen eingesetzt, die zudem den Einsatz halbhermetischer und hermetischer Verdichter ermöglichen. Die leichte Entflammbarkeit des Propans macht allerdings zusätzliche sicherheitstechnische Vorkehrungen erforderlich (Ex-Schutz).

Grundsätzlich könnte Propan überall dort eingesetzt werden wo heute noch R22 verwendet wird, in einigen Ländern, speziell im asiatischen Raum, wird Propan als Drop-in verwendet. In Industriezweigen, die den Umgang mit brennbaren Stoffen gewohnt sind, wurde Propan immer schon als Kältemittel genutzt, häufig mit einigen Tonnen Füllmenge.

Frigo-Consulting setzte Propan als Kältemittel bei Prozesskühlung (Kaltwasseranlagen) und zur Unterkühlung vom Gaskühler Austritt bei transkritischen CO2-Anlagen in klimatisch heissen Regionen (z.B. Südspanien) ein.

Nicht ausser Acht zu lassen ist, dass auch bereits durch Propan betriebene Klimaanlagen erfolgreich realisiert wurden.